Gewürze auf dem Markt
 

Markets

Teller aus dem Andenkenladen

Der türkische Basar

in denen Akko 450 Jahre lang völlig verlassen war, und zwar seit Vertreibung der Kreuzfahrer 1291. Nach dieser Zeit wurde über den Trümmern der Kreuzfahrerstadt eine neue Stadt erbaut. Den Wiederaufbau nahm der Beduinenhäuptling Daher el'Ummar (1750‑1775) in Angriff, der sich in Galiläa als unabhängiger Fürst auftat und Akko zu seiner Hauptstadt erkor. Er ließ die Stadtmauer wiederaufbauen und den Hafen ausbaggern und baute sich in der Stadt seinen Palast.

1775 nahm eine türkische Flotte Akko, und nach Beseitigung des Rebellen Daher wurde das Kommando einem Offizier des inzwischen herangerückten Landheeres übertragen, einem Bosnier namens Achmed elDschasar. Achmed elDschasar setzte das Werk Daher el'Ummars fort und festigte die Stellung Akkos als Haupthandelsplatz der ganzen Umgegend. Zu seiner Zeit erstanden in der Stadt viele Moscheen, Badehäuser (Chamame), Karawansereien und Basare zum Nutzen der Einwohner.

Der türkische Basar wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts als Stadtmarkt für die Ortsbevölkerung gebaut. Beim Einmarsch der israelischen Trupen in die Altstadt 1948 wurde der Markt verlassen und erst vor kurzem als Handwerks‑ und Kunstgewerbemarkt wiedereröffnet.

Heute befinden sich im Marktgelände kleine Läden, die auf Andenken- und Kleinkunstverkauf an Touristen ausgerichtet sind.

Der Basar ist an allen Tagen der Woche bis 18 Uhr geöffnet, während der Festivalzeit bis zu späterer Stunde.

Der türkische Basar



Weidenkorb vom Markt

















Süße Kuchen

Der weiße Markt (Schuk el'Abjad)

Erbaut durch Daher el'Umar, abgebrannt und durch Süleiman Pascha 1817 wiederhergestellt. Seinen Namen hat er von dem weißen Kalkstein, aus dem das Mauerwerk besteht.

Ungewöhnlich an dem Markt ist, daß Straße und Markt als eine Einheit angelegt sind. Der Strukturplan umfaßt eine überwölbte Mitelhalle und davon abgehende Seitengassen unter Tonnengewölben. Die hohen Gewölbe in der Mitte, die Öffnungen und das Licht verleihen dem Markt einen leichten und anmutigen Charakter. Die Seitengassen werden fast einheitlich enger in Richtung Stadt, während die Mittelhallenstraße in ihrer ganzen Länge gleich breit bleibt.

Gemüsestand auf dem Markt

Die Marktstraße

Die Hauptstraße der Altstadt durchzieht diese von Norden nach Süden. In der Kreuzfahrerzeit führte diese Marktstraße vom Hospitalitertor im Norden als Via Regis oder Königsstraße über den Markt zur Hafengegend.

Heute ist sie der Hauptmarktplatz Alt-Akkos — ein farbenfrohes Waren- und Menschengetümmel mit vielen Fischständen, aber auch orientalischen Süßigkeiten-, Spezereien- und Gewürzläden.

Zur Zeit werden Läden, Häuserfronten und Gehflächen des Marktes renoviert.

Gewürzladen auf dem Markt

Auf der Südseite des Marktes befinden sich zwei wichtige jüdische Sehenswürdigkeiten: das Farchi–Haus und die RaMChaL–Synagoge.

Der Markt ist an allen Tagen der Woche bis 18 Uhr geöffnet,

während der Festivalzeiten bis zu späterer Stunde.

 

 




Andenkenladen