Der weiße Markt
(Schuk el'Abjad)
Erbaut durch Daher el'Umar, abgebrannt und durch Süleiman
Pascha 1817 wiederhergestellt. Seinen Namen hat er von dem weißen
Kalkstein, aus dem das Mauerwerk besteht.
Ungewöhnlich an dem Markt ist, daß Straße und Markt als eine
Einheit angelegt sind. Der Strukturplan umfaßt eine überwölbte Mitelhalle
und davon abgehende Seitengassen unter Tonnengewölben. Die hohen Gewölbe
in der Mitte, die Öffnungen und das Licht verleihen dem Markt einen
leichten und anmutigen Charakter. Die Seitengassen werden fast einheitlich
enger in Richtung Stadt, während die Mittelhallenstraße in ihrer ganzen
Länge gleich breit bleibt.

Die Marktstraße
Die Hauptstraße der Altstadt durchzieht diese von Norden nach
Süden. In der Kreuzfahrerzeit führte diese Marktstraße vom Hospitalitertor
im Norden als Via Regis oder Königsstraße über den Markt zur Hafengegend.
Heute ist sie der Hauptmarktplatz Alt-Akkos — ein
farbenfrohes Waren- und Menschengetümmel mit vielen Fischständen, aber
auch orientalischen Süßigkeiten-, Spezereien- und Gewürzläden.
Zur Zeit werden Läden, Häuserfronten und Gehflächen des
Marktes renoviert.

Auf der Südseite des Marktes befinden sich zwei wichtige
jüdische Sehenswürdigkeiten: das Farchi–Haus und die RaMChaL–Synagoge.
Der Markt ist an allen Tagen der Woche bis 18 Uhr geöffnet,
während der Festivalzeiten bis zu späterer Stunde.
|